Herrgottskirche Creglingen

Vor den Toren der Stadt Creglingen − in einem romantischen Seitental der Tauber gelegen, inmitten eines alten Friedhofs − entstand dieses Kleinod in den Jahren 1384−1389. Um das Jahr 1390 liegen die Anfänge der Wallfahrt zur Herrgottskirche, bewilligt in der Bulle vom 05.05.1394 durch Papst Bonifaz IX.

Erst 1832 wird hinter einer Wand der Marienaltar von Tilman Riemenschneider (1460−1531) neben weiteren anderen entdeckt, mit dessen Arbeit er 1505 begonnen hatte. Diese Verschließung führte letztendlich dazu, dass der Altar in seiner ursprünglichen Form erhalten blieb. Im Mittelpunkt des Altars, dessen Schrein aus Föhrenholz und dessen Figuren aus Lindenholz gearbeitet sind, sticht die Himmelfahrt Marias aus dem Kreis der Jünger heraus.

Tilman Riemenschneider gehörte zu den wenigen Bildhauern der Spätgotik, die ihr Handwerk sowohl in Holz als auch in Stein beherrschten. Seine Arbeiten zeichnen sich durch Präzision, genaue Beobachtung und Wiedergabe auch kleinster Details, weich modellierte Rundungen und gleichmäßig fließende Faltengebung der Gewänder aus.

Der Marienaltar der Creglinger Herrgottskirche gilt zu Recht als das Meisterwerk Tilman Riemenschneiders schlechthin. Wer die Kirche um den 15. August herum besucht, wird Zeuge eines besonderen Licht− und Schattenspiels am frühen Abend: in einem bestimmten Winkel fällt das Sonnenlicht durch die Westrosette und läßt so Maria in einem silber−weißen Licht erstrahlen. Diese Lichtverhältnisse hatte T. R. ganz bewußt in den Standort des Altars mit einbezogen.

 

Informationen

Geeignet für alle Altersgruppen von 10−99

Fahrzeit ab Heidelberg ca. 2 Stunden (ca. 160 km)

Die Tour ist − bei leichter Steigung − auch für Rollstuhlfahrer geeignet!


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